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HAMNET in Dortmund aktiviert

Nach einigen Monaten der Ungewissheit, ist es jetzt endlich gelungen, einen sehr guten Standort für einen HAMNET-Userzugang in Dortmund zu aktivieren. Das QTH liegt an der Bundestrasse 1, 120m über N.N. plus ca. 70m Gebäudehöhe. Das Call ist DB0DS. Die Hardware besteht aus einem RB433AH mit DCMA-82 für 2397/5Mhz und einer UB5 für die 5,8Ghz Linkverbindung DB0DS<--->DB0IUZ. Als User-Antenne wird ein vertikaler Rundstrahler mit 10dBi verwendet. Nun muss noch die Linkverbindung bei DB0IUZ aufgebaut werden, die Hardware ist vorhanden. Vielen Dank an das Team von Z03, besonders an Jochen, DF1VB, der im Regen bei DB0DS die Anlage aufgebaut hat. Der Userzugang läuft bereits im Testbetrieb. Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.
73 Peter / DF4DR (HAMNET-Organisationsteam Distrikt-O)

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DB0RES: HAMNET Userzugang

mastkopf240x180Seit dem letzten Wochenende laufen bei DB0RES nun auch die schnellen Userzugänge für das HAMNET.  Es handelt sich um einen vorläufigen Testbetrieb bis zur endgültigen Genehmigung durch die BNetzA. Damit sind zum jetzigen Zeitpunkt im Distrikt-L sowohl auf 13cm als auch auf 6cm HAMNET-Userzugänge bei DB0GOS und bei DB0RES aktiv. Sie können ab sofort von Funkamateuren im Einzugsbereich genutzt werden. Die Kanalbandbreite beträgt auf 13cm 5MHz und auf 6cm 10MHz. Unter optimalsten Bedingungen sind dabei Übertragungsraten bis ca. 13MBit/s auf 13cm und bis 27MBit/s auf 6cm erreichbar.

User, die sich an das HAMNET anschließen wollen, benötigen eine möglichst freie Sichtlinie zum jeweiligen Standort und je nach Entfernung eine Außenantenne mit ca. 15-30dBi Gewinn auf dem jeweiligen Band. Die Hf-Einheit sollte möglichst in der Antenne integriert sein oder aber in einem wetterfesten, kleinen Gehäuse am Mast direkt neben der Antenne befestigt werden. Die Kabellänge zwischen Antenne und Hf-Einheit sollte 0,5m nicht überschreiten. Auch bei kurzen Kabellängen kommen nur für die Frequenz geeignete, möglichst verlustarme Mikrowellen-Koaxkabel mit sauberen Steckverbindern in Frage! Von der Außeneinheit in den Shack führt dann nur ein geschirmtes Ethernetkabel (CAT5 - CAT7) über das auch die Fernspeisung mit der Betriebsspannung erfolgt. Als geeignete Hf-Einheiten für User hat sich Hardware von Ubiquiti (Nanostation inkl. Antenne, Bullet+Antenne, Rocket+Antenne) oder auch Geräte von Mikrotik (RB411, RB411AH oder RB433AH mit 23-28dBm-Hf-Karten zuzügl. Antenne) sehr bewährt.

User im Distrikt-L bekommen eine voll geroutete HAMNET-IP-Nummer aus dem IP-Pool des jeweiligen Standortes per DHCP automatisch zugewiesen und das Routing sowie die Namenserver werden auf dem Ubiquiti- oder Mikrotik-Gerät ebenfalls automatisch eingestellt. Das funktioniert genauso einfach, wie der Anschluss eines Notebooks an einen normalen WLAN-Router, der eine Verbindung ins Internet bereitstellt. Wer sein ganzes häusliches LAN anhängen will, der muss auf den Ubiquiti- bzw. Mikrotik-Geräten in Richtung HAMNET Masquerading aktivieren und ist dann genau wie im Internet per DSL-Router von allen PCs aus auch mit seiner zugewiesenen HAMNET-IP im ganzen HAMNET unterwegs - egal welche IP-Nummern im häuslichen LAN bereits verwendet werden. Durch einen einzigen, simplen Routingeintrag am häuslichen Internet-Router (Default-Gateway für alle PCs im eigenen LAN) kann man auch ganz bequem im Internet und im HAMNET gleichzeitig(!) unterwegs sein.

Konfigurationsanleitungen und HOW-TOs zur Teilnahme als User am HAMNET im Distrikt-L werden für diverse Standard-Hardware in Kürze bereitgestellt werden. Das Prozedere ist an allen HAMNET-Standorten des Distriktes gleich. Das ermöglicht einen problemlosen Erfahrungsaustausch und auch gegenseitig Hilfe.

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DB0EEO und DB0KV im HAMNET

Die Standorte DB0EEO in Emmerich und DB0KV in Kleve sind via DB0RES in Rees ab sofort ans HAMNET angeschlossen. Während der 14km lange Link DB0RES-DB0EEO schon seit einiger Zeit im Testbetrieb lief, ist gestern die Verbindung DB0EEO-DB0KV über 12km dazugekommen. Beide Links laufen derzeit stabil im 5GHz-(ISM/WLAN)-Bereich. Verwendet werden ausschließlich Routereinheiten von Mikrotik. Zur Zeit läuft der komplette AX.25-Packet-Betrieb über diese Links. Bei DB0EEO und DB0RES gibt es zusätzlich noch direkte Serviceangebote für das HAMNET. Es ist geplant, an allen drei Standorten auch schnelle Userzugänge für das HAMNET im 13cm-Band (DB0RES, DB0EEO, DB0KV) und 6cm-Band (DB0RES, DB0EEO) zu installieren. Bei DB0RES wird dies nach meinem Urlaub im Zusammenhang mit der Wiederinbetriebnahme des 70cm-Userzuganges gegen Ende August erfolgen. Als nächster Standort wird DB0EEO mit schnellen HAMNET-Userzugängen folgen, später dann DB0KV. In Essen bei DB0GOS sind die Userzugänge auf 13cm und 6cm bereits im Testbetrieb.

Damit wäre dann im Distrikt-L von Nord bis Süd das HAMNET auch über schnelle Userzugänge erreichbar. In letzter Zeit gab es bereits erste Anfragen von interessierten Usern nach geeigneter Hardware. Ab Mitte/Ende August werden wir dazu auf http://www.db0res.de einige Hinweise geben und auch Informationen verteilen, wie man geeignete Hardware passend auf unsere Standorte im Distrikt-L konfiguriert.

Als nächste Linkverbindungen stehen auf dem Programm eine Teststrecke zwischen DB0GOS und DB0II. Damit wären dann auch die Distrikte R und G (via DB0SYS-DB0KOE) direkt im HAMNET erreichbar. Außerdem stehen noch ein Test zur Anbindung des ATV-Relais DB0TVA in Emmerich sowie die Anbindung des Echolink-Repeaters DB0EE in Hochelten auf der ToDo-Liste. Parallel dazu laufen Vorbereitungen zur Anbindung des Standortes Wesel. Wir hoffen das meiste davon bis zum Herbst diesen Jahres realisieren zu können.

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DB0RES: Neuer Mast fürs HAMNET

neuer mast 240x125Am 19.06.2010 konnte nach witterungsbedingten, mehrwöchigen Verzögerungen endlich der neue Gittermast bei DB0RES aufgestellt werden. Der neue Mast war notwendig geworden, um die für das HAMNET erfoderlichen zusätzlichen Antennen und Parabolspiegel tragen zu können. Der alte Rohrmast hatte zwar Stürme wie zum Beispiel Kyrill problemlos überstanden, aber er war nicht schwingungsfrei genug, um bei Windböen auch die Parabolspiegel ruhig genug halten zu können.  Eine besondere Herausforderung stellte die Montage des Mastes in ein Schrägdach eines ursprünglich aus dem Jahr 1955 stammenden Gebäudes dar. Da wegen der Straßenverhältnisse die Verwendung eines Autokranes nicht in Frage kam, wurden die Mastsegmente praktisch innerhalb des Gebäudes über fast drei Stockwerke verteilt aneinander gesetzt und mit Seilzügen und "Manpower" von 5 Helfern des OV Emmerich aus dem Dach heraus gehoben. Das Kopfstück musste dabei jedoch wegen des größeren Mastschlittens weitgehend "draußen" bleiben und wurde innerhalb des Daches mit den restlichen Mastsegmenten verschraubt, die durch einen Deckendurchbruch bis in den 3. Stock hinab reichten. In den nächsten Tagen erfolgt jetzt schrittweise die Montage der Seilwinde für den Mastschlitten. Danach hofft die Crew, innerhalb von 14 Tagen mit den Funkstrecken wieder in Betrieb gehen zu können. Einige Fotos von der Aktion gibt es hier.

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